Am Freitag den 21. August 2020 fand das Scientific Update als Live-Stream aus dem Studio vom Senat der Wirtschaft statt. Sieben Experten teilten ihr Wissen rund um das Thema Mundgesundheit, betriebliches Gesundheitsmanagement und die Bedeutung der oralen Immunkompetenz für Diagnostik, Interdisziplinarität und Prävention zu Zeiten von Corona.

Herr Prof. Dr. Pfützner erläuterte seine aktuelle Studie über die Zusammenhänge von Covid-19, Diabetes und der Mundgesundheit. Es ist bereits bewiesen, dass die Mundhöhle eine der Haupteintrittspforten für Covid-19 darstellt und somit ein schlechter interoraler Zustand das Risiko für einen schlimmen Verlauf der Infektion erhöhen kann. Patienten mit Diabetes haben ein zusätzlich erhöhtes Risiko für einen schlimmen Verlauf einer Covid-19 Infektion, berichtete der Diabetologe.

Die aktuelle Publikation von Victoria Sampson aus London ging innerhalb kürzester Zeit viral. Sie berichtet darin über die Zusammenhänge zwischen der Prävention von Covid-19 und der Mundgesundheit ein. Sie erläuterte, wie wichtig es ist, mit Prävention sicher zu stellen, dass frühzeitig gehandelt wird, bevor Schäden im Mund entstehen oder Patienten Schmerzen erleiden. Gerade in Zeiten von Corona sind Zahnarztbesuche zur Prävention von Covid-19 essenziell, da die Gesundheit des gesamten Körpers und die Gesundheit der Mundhöhle in einer engen Verbindung stehen.

Rund 43% der über 40-Jährigen in Deutschland sind von einer Parodontitis betroffen, erklärte der Präsident der GSAAM Herr Prof. Dr. Kleine-Gunk. Eine Parodontitis, kann nicht nur zu Zahnverlust führt, sondern auch zu Herzkrankheiten oder sogar Demenz. Laut Prof. Dr. Kleine-Gunk ist noch viel Aufklärungsarbeit nötig, bis jeder die Wichtigkeit von Prävention erkennt, damit Risikofaktoren frühzeitig erkannt und bekämpft werden können.

Herr Prof. Dr. Frankenberger (Präsident der DGZMK) ist ebenfalls der Meinung, dass ein Umdenken in Bezug auf Prävention nötig ist. „There is no glory in prevention“ ist laut Prof. Dr. Frankenberger einer der Gründe, warum die Aufklärung über Prävention noch Defizite aufweist. Wenn mit Prävention ein Patienten vor einer Krankheit bewahrt wird, bekommt das nicht die Aufmerksam und Anerkennung, wie jemand, der eine Krankheit geheilt hat. Herr Prof. Dr. Kleine-Gunk gab den Impuls, dass man in Unternehmen mehr zum Thema Prävention erreichen kann, als in der Politik.

Tassilo Pollmeier vom deutschen bKV-Service griff die Finanzierung von Prävention in seinem Vortrag auf. Bei der Optimierung der Mundgesundheit spielen Arbeitgeber, Unternehmen und das betriebliche Gesundheitsmanagement eine wichtige Rolle. Er stellte den digitalen Mundgesundheitstag vor und ging auf die Mehrwerte einer betriebliche Krankenversicherung für Arbeitnehmer bei der Finanzierung von Prävention ein und welche Rolle präventionsorientierte Zahnärzte dabei einnehmen.

Auf das Thema Patientenkommunikation ging der Zahnmediziner Herr Dr. Möbius in seinem Vortrag ein und erklärte, wie wichtig es ist die Patienten zu einer guten Mundgesundheit zu motivieren. Es gibt Studien, die besagen, dass Vitamin D eine schlimme Covid-19 Infektion vorbeugen kann. Herr Dr. Möbius erläuterte, dass eine Therapie nur mit Vitamin D, das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erhöhen kann. Auch er stimmt zu, dass noch Aufklärungsbedarf, rund um das Thema Immunkompetenz, Prävention und Mundgesundheit besteht.

Herr Dr. Zeitz von der Informationsstelle Gesundheit Düsseldorf, ist der Meinung dass bereits ein Wandel bei den Patienten in Bezug auf Prävention stattfinde. Er erklärte, dass Patienten bereits für das Thema Prävention sensibilisiert sind und nun von den Zahnärzten Aufklärung erwartet wird. Er geht davon aus, dass Prävention vermehrt in den Praxen von den Patienten erwartet wird und die Nachfrage nach präventionsorientierten Praxen steigt.

Immunkompetenz und Prävention, gerade in Bezug auf Covid-19 erhält bereits Einzug in die Köpfe der Menschen. Bei Zahnmedizinern, Unternehmen und Arbeitgebern ist noch weitere Aufklärungsarbeit nötig, um das Thema Mundgesundheit voranzubringen.

Gerade während der Corona Pandemie sollten Sie deshalb regelmäßig zum Zahnarzt gehen und die angebotenen Prophylaxemaßnahmen durchführen lassen. Damit Sie diese Leistungen so oft wie nötig in Anspruch nehmen können, gibt es günstige Zahnzusatzversicherungen, mit einer PZR-Flatrate und einer Erstattung für andere zahnerhaltende Maßnahmen von 100 %. Der Deutsche Zahnversicherungs-Service (DZVS) berät Sie zu allen Fragen rund um Ihre Zahnzusatzversicherungen. Auf der Basis von über 300 Tarifen beraten wir befundorientiert und finden für Sie das passende Angebot. Für alle Ihre Fragen, auch zu sämtlichen Erstattungsthemen, sind wir Ihr dauerhafter erster Ansprechpartner. Alle Informationen finden Sie unter https://dzvs.de.

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