Im Zusammenhang mit dem europäischen Parodontologietag am 12. Mai hat die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG Paro) eine Kampagne gestartet, um über das Zusammenwirken von Diabetes und Parodontitis zu informieren und Aufklärung zu leisten. Nicht nur Parodontitis, sondern auch Diabetes gehört zu den am meist verbreitetsten Krankheiten der Welt. Alleine in Deutschland sind mehrere Millionen Menschen von diesen Krankheiten betroffen.

Eine unbehandelte Parodontitis-Erkrankung kann die Kontrolle des Blutzuckers bei Diabetes Patienten erschweren und erhöht somit das Risiko für Komplikationen, wie Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen. Dazu kommt noch, dass bei schlecht eingestellter Diabetes eine Parodontitis-Erkrankung verschlimmert wird.

Die Zahnarzt Woche schreibt, das Ziel der Kampagne sei es, Betroffene darüber aufzuklären, wie wichtig regelmäßige Untersuchungen der Mundhöhle sind. Jeder Diabetiker sollte regelmäßige Zahnarztbesuche als Teil seines Diabetesmanagements sehen und als Risikopatient besonders auf seine Mundhygiene achten. Deshalb sind besonders für die Betroffenen regelmäßige professionelle Zahnreinigungen (PZR) und die Mundhygiene zuhause sehr wichtig. Um die Kosten nicht selber tragen zu müssen, die diese Zahnarztbesuche mit sich ziehen, gibt es Zahnzusatzversicherungen, die eine PZR-Flatrate für einen günstigen Beitrag von neun Euro im Monat anbieten.

Alle Informationen zur Kampagne finden Sie unter parounddiabetes.dgparo.de. Im Juli, wenn die Kampagne zu Ende geht, werden dort die Daten zum Erfolg und der Reichweite der Kampagne veröffentlicht. Das Highlight der Kampagne, der Fachvortrag „Duo infernale: Zucker und Zahnfleisch“ von Professor Dr. Peter Eickholz (Frankfurt/Mai) auf dem europäischen Parodontologietag wurde ebenfalls auf der Landingpage zur Verfügung gestellt.

Quelle: o.A.: Wechselwirkung von Parodontitis und Diabetes. Frühjahrskampagne: Öffentlichkeitsarbeit der DG Paro, Die Zahnarztwoche, Ausgabe 21-22/2020, 26.05.2020, S. 13

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